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AudioQuest DragonFly Copper Test – hochwertiger HiFi-Klang im Taschenformat

AudioQuest DragonFly Copper Test – hochwertiger HiFi-Klang im Taschenformat

Einführung

Der AudioQuest DragonFly Copper vereint USB-DAC, Vorverstärker und Kopfhörerverstärker in einem außergewöhnlich kompakten Gehäuse. Er richtet sich an Hörer, die den Klang eines Computers, Notebooks, Tablets oder Smartphones verbessern möchten, ohne ein großes Desktop-System einsetzen zu müssen.

Das bekannte DragonFly-Konzept bleibt erhalten: Auf einer Seite befindet sich ein fester USB-A-Stecker, auf der anderen ein 3,5-mm-Ausgang für Kopfhörer, Aktivlautsprecher oder eine HiFi-Anlage. Für Geräte mit USB-C gehört ein AudioQuest DragonTail-Adapter zum Lieferumfang.

AudioQuest verzichtet bewusst auf zahlreiche Menüs, Displays und Einstellmöglichkeiten. Im Mittelpunkt stehen eine unkomplizierte Bedienung, ein geringer Energieverbrauch, eine praxistaugliche Ausgangsleistung und eine saubere Musikwiedergabe. Der AudioQuest DragonFly Copper ist inzwischen bei Hi-Stands eingetroffen und direkt ab Lager lieferbar.

Verarbeitungsqualität und Ausführung

Das kupferfarbene Gehäuse wirkt hochwertig und deutlich solider als die leichten Kunststoffgehäuse vieler einfacher USB-Adapter. AudioQuest verwendet ein hochleitfähiges, kupferbeschichtetes Gehäuse, das nach Angaben des Herstellers hochfrequente Störungen besser ableiten soll.

Das ist bei einem DAC, der direkt neben einem Smartphone, WLAN-Modul, Bluetooth-Sender oder Schaltnetzteil betrieben wird, grundsätzlich sinnvoll. Wie groß der hörbare Einfluss in einer bestimmten Anlage ausfällt, hängt von der jeweiligen Quelle und Umgebung ab. Unabhängig davon vermittelt der DragonFly Copper einen robusten und sorgfältig verarbeiteten Eindruck.

Das beleuchtete DragonFly-Symbol zeigt Betriebszustand und Abtastrate an. Rot steht für Stand-by, Grün für 44,1kHz, Blau für 48kHz, Gelb für 88,2kHz und Hellblau für 96kHz.

Der feste USB-A-Stecker stellt eine stabile Verbindung zu klassischen Computern und Streamern her. Bei aktuellen USB-C-Geräten wird allerdings immer der mitgelieferte DragonTail benötigt. Der kurze flexible Adapter reduziert die direkte mechanische Belastung der USB-C-Buchse, ist jedoch ein zusätzliches Teil, das unterwegs nicht verloren gehen sollte.

Bedienung und Funktionen

Der DragonFly Copper ist weitgehend als Plug-and-play-Lösung ausgelegt. Er funktioniert mit Windows- und Apple-Computern sowie mit iOS- und Android-Geräten. Unter Linux ist er ebenfalls verwendbar, wobei AudioQuest hierfür keinen umfassenden technischen Support anbietet.

Ein integrierter Akku ist nicht vorhanden und muss daher auch nicht geladen werden. Die Stromversorgung erfolgt direkt über USB. Laut AudioQuest wurde die Stromaufnahme gegenüber früheren DragonFly-Modellen um etwa 25 Prozent reduziert. Das ist besonders beim Betrieb an Smartphones und Tablets ein wichtiger Vorteil.

Die Lautstärke wird über das angeschlossene Quellgerät geregelt. Intern arbeitet der Copper mit einer digitalen 64-Schritt- und 64-Bit-Lautstärkeregelung. Physische Lautstärketasten, Gain-Schalter, Displays oder wählbare Filter gibt es nicht. Für experimentierfreudige Nutzer mag dies schlicht wirken, im Alltag ist die Bedienung dafür ausgesprochen übersichtlich.

Der 3,5-mm-Ausgang kann für Kopfhörer und In-Ears, als variabler Ausgang für Aktivlautsprecher oder als Line-Ausgang zu einem Verstärker beziehungsweise Receiver verwendet werden.

Die maximale Ausgangsspannung beträgt 2,1 Volt. AudioQuest spricht zudem von einer Verdoppelung der Ausgangsleistung gegenüber früheren DragonFly-Modellen. Damit eignet sich der Copper für eine große Zahl normaler In-Ears und mobiler Over-Ear-Kopfhörer. Für extrem leistungshungrige Magnetostaten oder besonders schwer anzutreibende Kopfhörer bleibt ein kräftiger Desktop-Verstärker sinnvoller.

Klangqualität und Praxiserfahrung

Klanglich fällt zunächst die saubere und präzise Darstellung auf. Gegenüber einfachen Notebook-Ausgängen oder preiswerten USB-Adaptern wirkt Musik geordneter, ruhiger und besser voneinander getrennt.

Stimmen werden klar und gut verständlich wiedergegeben. Feine Informationen wie Atemgeräusche, Raumhall, Saitenanschläge und das Ausschwingen von Klaviertönen bleiben nachvollziehbar. Der Copper übertreibt diese Details nicht, sondern integriert sie in ein übersichtliches und ausgewogenes Gesamtbild.

Der Bass erscheint kontrolliert und strukturiert. Der DragonFly Copper fügt einem Kopfhörer keinen künstlichen Tiefbass hinzu, kann Konturen und rhythmische Abläufe jedoch deutlicher herausarbeiten. Basslinien lassen sich leichter verfolgen und bleiben auch bei komplexeren Aufnahmen sauber voneinander getrennt.

Im Hochton steht Transparenz im Vordergrund. Mit einem gut abgestimmten Kopfhörer entsteht ein offenes, luftiges und detailreiches Klangbild. Ein von sich aus heller oder scharfer Kopfhörer wird durch den Copper allerdings nicht automatisch milder. Der DAC arbeitet eher aufklärend als beschönigend.

Auch die räumliche Ordnung gehört zu seinen Stärken. Stimmen und Instrumente erhalten klar erkennbare Positionen, sofern Aufnahme und Kopfhörer dies zulassen. Die Bühne wird nicht künstlich vergrößert, wirkt aber übersichtlicher als bei vielen integrierten Audioausgängen.

Die Begrenzung auf maximal 24 Bit/96kHz ist für Streamingdienste, CD-Rips, Podcasts, Filme und einen großen Teil der erhältlichen High-Resolution-Musik ausreichend. Dateien mit 176,4 oder 192kHz müssen von der Wiedergabesoftware heruntergerechnet werden.

Vergleich mit ähnlichen Produkten

Im Vergleich zu älteren DragonFly-Modellen ist der Copper eher eine konsequente Weiterentwicklung als eine vollständige Neukonstruktion. Er soll mehr Leistung und eine geringere Stromaufnahme bieten, behält aber den 3,5-mm-Ausgang, den USB-A-Stecker und die maximale Verarbeitung von 24 Bit/96kHz bei.

Im Gegensatz zum ehemaligen DragonFly Cobalt bietet der Copper keine MQA-Wiedergabe. Für die meisten heutigen Streaming-Nutzer dürfte dies nur eine geringe Rolle spielen, Besitzer größerer MQA-Sammlungen sollten den Unterschied jedoch berücksichtigen.

Viele aktuelle Dongle-DACs werben mit symmetrischen 4,4-mm-Ausgängen, DSD, PCM bis 384 oder 768kHz, Displays, Gain-Schaltern und wählbaren Filtern. Teilweise sind solche Modelle günstiger als der DragonFly Copper.

AudioQuest setzt dem keine längere Ausstattungsliste entgegen. Der Copper konzentriert sich auf unkomplizierte Bedienung, geringen Stromverbrauch, hohe Alltagstauglichkeit und eine präzise, erwachsene Musikwiedergabe.

Für wen eignet sich dieses Produkt?

Der DragonFly Copper empfiehlt sich besonders für:

  • Nutzer kabelgebundener Kopfhörer an Notebook, Tablet oder Smartphone;
  • Hörer, die den internen Audioausgang ihres Computers verbessern möchten;
  • Musikliebhaber, die einen kompakten DAC mobil und stationär einsetzen wollen;
  • Besitzer von Aktivlautsprechern, die eine einfache USB-Quelle benötigen;
  • Anwender, denen Zuverlässigkeit und Bedienkomfort wichtiger sind als zahlreiche Einstellmöglichkeiten.

Weniger geeignet ist er für Nutzer, die Bluetooth, einen Akku, einen symmetrischen Ausgang, umfangreiche Filtereinstellungen oder maximale Ausgangsleistung für sehr anspruchsvolle Kopfhörer benötigen.

Pluspunkte

  • Saubere, präzise und detailreiche Wiedergabe
  • DAC, Vorverstärker und Kopfhörerverstärker in einem Gerät
  • 2,1-Volt-Ausgang und höhere Leistung als frühere DragonFly-Modelle
  • Geringere Stromaufnahme
  • Solides, kupferbeschichtetes Gehäuse
  • Für Kopfhörer, Aktivlautsprecher und HiFi-Anlagen geeignet
  • USB-C-DragonTail im Lieferumfang
  • Sehr einfache Bedienung
  • Bei Hi-Stands direkt ab Lager lieferbar

Minuspunkte

  • Maximale Verarbeitung nur bis 24 Bit/96kHz
  • Keine DSD- oder MQA-Unterstützung
  • Kein symmetrischer 4,4-mm-Ausgang
  • Keine physischen Lautstärketasten oder Gain-Stufen
  • USB-C-Nutzung nur mit Adapter
  • Kein Ersatz für einen leistungsstarken Desktop-Kopfhörerverstärker

Fazit

Der AudioQuest DragonFly Copper richtet sich nicht an Käufer, die möglichst viele Anschlüsse und die höchsten technischen Zahlen suchen. Er ist eine bewusst einfach gehaltene USB-Audiolösung, die sich auf die wirklich wichtigen Aufgaben konzentriert: unkomplizierte Verbindung, niedriger Stromverbrauch, brauchbare Leistung und eine klare, kontrollierte Musikwiedergabe.

Die Begrenzung auf 24 Bit/96kHz und der fehlende symmetrische Ausgang sind gegenüber einigen modernen Konkurrenten sichtbare Nachteile. Im praktischen Alltag überzeugt der Copper jedoch durch seine kompakte Bauform, seine Vielseitigkeit und seinen unaufdringlich präzisen Klang.

Für Hörer, die einen zuverlässigen und hochwertigen DAC für Smartphone, Tablet, Computer, Kopfhörer oder Aktivlautsprecher suchen, ist der DragonFly Copper eine überzeugende Wahl. Er ist inzwischen bei Hi-Stands eingetroffen und direkt ab Lager lieferbar.


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