Hybrid-SACD - UDSACD 2302 Lesen Sie mehr.
1. I Can’t Wait
2. Rock A Little (Go Ahead Lily)
3. Sister Honey
4. I Sing For The Things
5. Imperial Hotel
6. Some Become Strangers
7. Talk To Me
8. The Nightmare
9. If I Were You
10. No Spoken Word
11. Has Anyone Ever Written Anything For You
Stevie Nicks war bereits ein Superstar, eng verbunden mit mehreren millionenfach verkauften Fleetwood-Mac-Alben – ganz zu schweigen von ihrem bahnbrechenden Solo-Debüt „Bella Donna“ und dessen überaus erfolgreichen Nachfolger „The Wild Heart“. Ihr drittes Album „Rock A Little“, das 1985 bei Modern Records erschien, steigerte Nicks' Bekanntheitsgrad weiter und festigte ihren Platz als Schlüsselfigur der Popgeschichte der 1980er-Jahre. Obwohl „Rock A Little“ alle Merkmale einer typischen LP der 80er-Jahre aufweist, scheuten Nicks und ihr Team keine Mühen, der Musik einen raumfüllenden Klang zu verleihen, der sich durch üppige Melodien, Hightech-Percussion, hallenden Gesang, Sampler-Keyboards und vielschichtige, raffinierte Akzente auszeichnet. „Rock A Little“ erreichte nur zwei Wochen nach Veröffentlichung die Top 20 und Platz 12 der US Billboard 200. Zwei Wochen später wurde das Album von der Recording Industry Association of America (RIAA) für über eine Million verkaufte Exemplare mit Platin ausgezeichnet. In Großbritannien wurde „Rock A Little“ mit Gold ausgezeichnet. Die Singles „Talk To Me“, „I Can't Wait“ und „Has Anyone Ever Written Anything For You?“ wurden veröffentlicht. Eine vierte Single, „Imperial Hotel“, erschien exklusiv in Australien.
Die Aufnahmen zu „Rock A Little“ begannen Anfang 1984 in einer umfunktionierten Kirche in Dallas. Nach monatelangen Sessions hatte Nicks etwa sechs Songs fertiggestellt, die ihrer Meinung nach noch weiterentwickelt werden könnten. Sie lehnte diese Aufnahmen jedoch ab und trennte sich von ihrem langjährigen Produzenten und Partner Jimmy Iovine. Ende 1984 nahm sie die Arbeit an dem Projekt wieder auf. Nach Iovines Ausscheiden übernahmen Keith Olsen, Rick Nowels und Nicks selbst die Produktion. Heartbreakers-Organist Benmont Tench, Bassist Bob Glaub, Greg Phillinganes und die Session-Gitarristen Waddy Wachtel, Les Dudek und Danny Kortchmar wurden zusammen mit etwa zwei Dutzend weiteren Musikern zu den Aufnahmen eingeladen. Laut Mick Fleetwoods Autobiografie kostete die Produktion des Albums rund eine Million Dollar.
Anlässlich seines 40-jährigen Jubiläums präsentiert MFSL Rock A Little zum ersten Mal in audiophiler Referenzqualität: Diese Hybrid-SACD, die im MoFi Studio in Kalifornien gemastert wurde und streng auf 3.000 nummerierte Exemplare limitiert ist, setzt neue Maßstäbe in Bezug auf Dreidimensionalität, Transparenz, Headroom und Dynamik und strotzt nur so vor Farbe und Detailreichtum.