180g Vinyl, LP - MFSL 1-579 Lesen Sie mehr.
1. N.T.
2. Ricksonata
3. Sombrero Sam
4. Ronnie’s Groove
5. Ike’s Mood
6. You’ve Lost That Lovin’ Feeling
7. Lucky for Me
8. Dujii
Make it funky! Auf „Live At P.J.’s“ tun Kool and the Gang genau das – und noch viel mehr: Das mitreißende Konzertalbum, das sowohl der wiederauflebenden Soul-Jazz-Bewegung um Jahrzehnte vorausging als auch die ansteckende Energie der Band, die sich im Laufe ihrer Karriere weigerte, sich auf einen bestimmten Stil festlegen zu lassen und mit virtuosem Können glänzte, demonstrierte mit „Live At P.J.‘s“ was Groove wirklich bedeutet. Kein Geringerer als der Godfather of Soul himself, James Brown, sagte über „Live At P.J.’s“: „Spielt das nicht im Auto, wenn ihr fahrt. Der Groove ist so funky, dass ihr einen Unfall bauen werdet.“ Der Album-Opener „N.T.“ (Abkürzung für „No Title“), enthält einen der berühmtesten Drum-Breaks der Geschichte, der von Public Enemy, N.W.A, Nas, Q-Tip und anderen prominenten Hip-Hop-Künstlern gesampelt wurde.
Es ist durchaus bemerkenswert, dass das 1971 veröffentlichte „Live At P.J.’s“, das zweite Live-Album der Band in Folge ist, denn man darf nicht vergessen, dass diese Gruppe bis dahin nur ein Studioalbum vorzuweisen hatte – eine mutige Strategie, die alle bestehenden Konventionen ignorierte, aber gleichzeitig die Vision eines Ensembles widerspiegelte, das seine eigenen Regeln aufstellte. Als letztes Album der jazzorientierten Ära von Kool and the Gang und letztes Album, das die Band veröffentlichte, bevor sie im kommerziellen Radio Fuß fasste, begeistert „Live At P.J.’s“ mit Ausflügen in tropisch angehauchte Regionen („Ricksonata“), mit romantischen Klängen (eine inspirierte Interpretation des Pop-Evergreens „ „You’ve Lost That Lovin’ Feeling”) und lateinamerikanisch angehauchten Titeln („Sombrero Sam”, eine Coverversion des Stücks von Saxophonlegende Charles Lloyd).
Die im kalifornischen Studio von MoFi liebevoll von den Originalbändern gemasterte und bei Fidelity Record Pressing auf 180-Gramm-Vinyl gefertigte LP (33 U/min) präsentiert diesen Klassiker erstmals in audiophiler Referenz-Qualität: Mit spektakulärer Dynamik und Detailtreue würdigt diese sammelwürdige Neuauflage jede einzelne Note, die Kool and the Gang an jenem Samstagabend Ende Mai 1971 bei einem Konzert aufgenommen haben, das um 22:45 Uhr Ortszeit begann. Obwohl später im Studio mit Streichern ergänzt, bleibt der Kern von „Live At P.J.’s“ das, was das Septett auf der Bühne tatsächlich performt hat. Die streng auf 2.000 Exemplare nummerierte LP von MFSL ist in einer Hülle von Stoughton Printing untergebracht und kommt selbstverständlich mit dem ikonischen Albumcover.
MUSICIANS
Robert "Kool" Bell: bass guitar
Ronald Bell: tenor and soprano saxophone
George Brown: drums
Robert "Spike" Mickens: trumpet, bongos
Dennis Thomas: alto saxophone, flute, congas
Claydes Smith: guitar Ricky West: electric piano, organ, tambourine
Additional studio strings: Selwart Clark (violin), Gayle Dixon (violin), Nina Simon (violin), Winston Collymore (violin), Warren La Fredo (viola), Kermit Moore (cello)