Hybrid Mono SACD - CAPA 047 SA Lesen Sie mehr.
1. Early In The Mornin'
2. Hart Times (No ONe Knows Better Than I)
3. The Midnight Hour
4. The Right Time
5. Feelin' Sad
6. Ray's Blues
7. I'm Movin' On
8. I Believe To My Soul
9. Nobody Cares
10. Mr. Charles' Blues
11. Some Day Baby
12. I Wonder Who
Das Wort „brillant“ reicht kaum aus, um die Größe von The Genius Sings the Blues, erschienen 1961, zu beschreiben. Das Album enthält zwölf Songs, die Ray Charles zwischen 1952 und 1960 aufgenommen hatte, und wurde 1961 von Atlantic Records veröffentlicht, nachdem der Sänger zum Konkurrenzlabel ABC Paramount gewechselt war. Was Atlantic unterschätzt hatte: Das Album vereinte viele der größten Songs von Ray Charles – geprägt von bluesiger Emotion und mitreißenden Arrangements. Heute gilt The Genius Sings the Blues als absoluter Klassiker des Soul und R&B. Es bietet eine Momentaufnahme der Entwicklung amerikanischer Musik – mit unvergesslichen Rhythmen, Gospel-Wurzeln, Jazz-Einflüssen und südlichen Klangfarben dieses einzigartigen Sängers und Pianisten. Der Erfolg des Albums unterstreicht Charles’ enorme Popularität und den Einfluss seiner Musik. Insgesamt verkaufte Ray Charles rund 90 Millionen Tonträger.
Ray Charles’ Interpretationen von „Early in the Mornin’“, „The Midnight Hour“, „I'm Movin' On“, „Feelin' Sad“ und „The Right Time“ sind zeitlose Klassiker. Doch besonders seine eigenen Blues-Kompositionen stehlen den Coverversionen die Show: „Ray's Blues“, „I Believe To My Soul“, „Nobody Cares“, „Mr. Charles' Blues“, „Some Day Baby“ und „I Wonder Who“. Diese Stücke belegen eindrucksvoll seine Fähigkeit, Schmerz und Freude zugleich auszudrücken. Sein legendäres Klavierspiel steht im Mittelpunkt – mit bluesigen Riffs und rollenden Akkorden. Begleitet von einer hervorragenden Band mit gefühlvollen Bläsern und groovender Rhythmussektion bietet das Album ein authentisches, tief empfundenes Blues-Erlebnis. Es ist ein Zeugnis der Seele eines wahren musikalischen Pioniers.
Im Rahmen der „Atlantic 75 Series“ würdigt Analogue Productions dieses Meisterwerk mit einer beeindruckenden Neuauflage, liebevoll gemastert von Bernie Grundman – ein Beweis dafür, wie großartig Stereo-Mono-Aufnahmen klingen können.